Referenzen

Referenzen

  • 2016
    Entwicklung eines neuen Konzepts zur Abwasserbehandlung für industrielle Anwendungen. Der Fokus lag auf einer innovativen und effizienten Auslegung des Behandlungssystems.
    Takeda GmbH, Betriebsstätte Oranienburg
     
  • 2016
    Durchführung einer Marktanalyse zum Bevölkerungsschutz und Katastrophenmanagement in Deutschland. Untersucht wurden Anforderungen, Akteure und potenzielle Einsatzfelder für technische Lösungen.
    Environmental Emergency & Security Services (ES)², Paris
     
  • 2017
    Erstellung eines Konzepts für ein neues Abwasserbehandlungssystem zur Behandlung hochbelasteter Abwässer. Ziel war die Entwicklung einer leistungsfähigen und wirtschaftlichen Lösung für industrielle Anwendungen.
    Takeda GmbH, Betriebsstätte Oranienburg
     
  • 2017
    Entwicklung eines neuartigen mobilen Wasseraufbereitungssystems für militärische und zivile Einsatzkräfte in infrastrukturlosen Regionen. Das System wurde für den flexiblen Einsatz in Krisen- und Katastrophengebieten konzipiert.
    CSNR Technologies Ltd.
     
  • 2018
    Planung und Errichtung einer semistationären Abwasserbehandlungsanlage im Rohingya-Flüchtlingslager Balukhali bei Cox’s Bazar in Bangladesch. Die Anlage wurde für eine Versorgungskapazität von bis zu 5.000 Menschen ausgelegt.
    International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies (IFRC)
     
  • 2019
    Betrieb sowie technische Weiterentwicklung der semistationären Abwasserbehandlungsanlage im Rohingya-Flüchtlingslager Balukhali in Bangladesch. Durch die Optimierungen wurde der zuverlässige Betrieb für rund 5.000 Menschen sichergestellt.
    International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies (IFRC)
     
  • 2021
    Erstmaliger Einsatz des mobilen Abwasserbehandlungssystems in Deutschland nach der Flutkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021. Das System wurde zur temporären Sicherstellung der Abwasserentsorgung installiert und versorgt bis heute (Stand Mitte 2026) rund 3.000 Menschen.
    Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

 

Modulare Abwasserbehandlungsanlage 

Die Idee für die modulare Abwasserbehandlungsanlage entstand nach meinem Einsatz als Trinkwasserexperte der Bundesregierung in Südostasien (2005–2006) nach dem Tsunami 2004. Dort erlebte ich einen Ausbruch wasserbedingter Krankheiten, der auf unzureichende Abwasserbehandlung zurückzuführen war. Dieses Ereignis machte deutlich, dass nachhaltiger Gesundheitsschutz nur durch eine sichere Abwasserentsorgung erreicht werden kann.

Ab 2006 entwickelte ich ein Konzept für eine mobile Abwasserbehandlungsanlage, die speziell für den Einsatz in Flüchtlingslagern, Katastrophengebieten und Regionen ohne funktionierende Infrastruktur ausgelegt ist. Nach mehreren Jahren Entwicklungsarbeit entstand 2018 der erste Prototyp im Rohingya-Flüchtlingslager in Cox’s Bazar (Bangladesch). Die Anlage übertraf die Erwartungen deutlich und wurde erfolgreich im Dauerbetrieb eingesetzt.

2019 folgte eine größere Anlage am selben Standort. Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal wurde das System 2021 erstmals in Deutschland eingesetzt. Es übernimmt dort bis heute die temporäre Abwasserbehandlung für rund 3.000 Menschen, bis die zerstörte kommunale Infrastruktur wiederhergestellt ist. Damit konnte die Technologie ihre Praxistauglichkeit sowohl in humanitären Einsätzen als auch unter den hohen Anforderungen deutscher Umweltstandards nachweisen.

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